Festsitzende Zahnspangen

In der Kieferorthopädie kommen festsitzende Zahnspangen am häufigsten zum Einsatz. Sie werden meist erst dann verwendet, wenn alle bleibenden Zähne vorhanden sind.

Bei der festsitzenden Spange werden kleine Metall- oder Keramikblöckchen, die sogenannten Brackets, mit einem speziellen Dental-Klebstoff auf der Zahnoberfläche befestigt. Die Haftung ist so gut, dass die Patienten (fast) alles damit essen und beißen können.

Zahnfarbene Keramik-Brackets erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie kaum sichtbar sind. Durch ihre hohe Transparenz fallen sie auf den Zähnen kaum auf und werden vor allem von Jugendlichen und erwachsenen Patienten bevorzugt.

Die Zahnstellung wird mit einer festsitzenden Zahnspange in allen drei Ebenen des Raumes korrigiert. Das funktioniert nur, weil der Draht zusammen mit den Brackets die Zähne ununterbrochen unter Kontrolle hält. Der individuelle Drahtbogen wird bei der Behandlung so lange angepasst bzw. ausgetauscht, bis die gewünschte Korrektur erreicht ist. So werden die Zähne langsam und schonend in die optimale Zahnposition geführt.

Die Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen dauert erfahrungsgemäß zwischen 12 und 24 Monaten.